Die Anfangszeiten des
Ortsvereins Bonlanden
In Bonlanden begann die Tätigkeit einer Rot-Kreuz-Gruppe
im April 1941. Hier ist eine Aufstellung der damaligen Gründungsmitglieder:
zur Gründung des DRK
Fred Oehring:
langjähriger Förderer
unseres Ortsvereines.
(Anlässlich einer Katastrophenschutz-Übung
in den 80ern aufgenommener Schnappschuss)
zu den Grundsätzen des DRK
zu den Aufgaben des DRK
Hilde Mebert (Wörner)
Emma Brenner (Staiger)
Maria Ottmüller
Lisbeth Auch (Erbacher)
Else Stauch (Ablondi)
Berta Büchert (Schinzel)
Maria Weber (Urbaneck)
Selma Eger (Brodbeck)
Gertrud Pfeiffer (Harrer)
Gertrud Steck (Binder)
Mina Eger (Heinrich)
Dr. Frei Lina Bürkle (Schumacher)
Dr. Zirn
Heinrich Leibfritz
und Karl Ottmüller, der auch die Rot-Kreuz-Gruppe gründete, und bis 1963 leitete.
Um eine größere einsatzfähige Helferzahl im Kreis Esslingen zur Verfügung zu haben, schlossen sich 1944 die Rot-Kreuz-Gruppen von Echterdingen, Bernhausen, Sielmingen, Plattenhardt und Bonlanden zu Gruppe „Filder West“ zusammen.
Im Lauf der Jahre wuchs die Zahl der aktiven Mitglieder aus den einzelnen Orten, so dass „Filder West“ nach und nach aufgelöst wurde, und wieder völlig selbstständige Ortsgruppen gebildet wurden. Am Anfang hatte die Bonländer Rot-Kreuz-Gruppe noch keine eigenen Räumlichkeiten.
Es gab lediglich eine Erste-Hilfe Station, die sich im Gang der Schillerschule befand,
und aus einem kleinen Verbandschrank und einer Trage bestand.
1959 bekamen wir einen Raum im Erdgeschoss der „Franzosenschule“,
der aber zuerst durch die Rot-Kreuz-Gruppe renoviert werden musste.
Am 12.05.1961 fand die erste Blutspendenaktion in der Schillerschule in Bonlanden statt.

Mit Fertigstellung der Uhlberghalle 1967 wurden unsere Übungsabende im
Vereinszimmer abgehalten, da der Raum in der Franzosenschule gebraucht wurde.
Im Vereinszimmer bekamen wir einen Schrank zugeteilt, und im Erdgeschoss
einen Raum für unsere Gerätschaften.
In dem 1970 neuerbauten Feuerwehrhaus bekam das Rote-Kreuz einen
Lehrsaal und einen Lagerraum im Keller, sowie eine Garagenbox.
Zur Einweihung am Sonntag, 12.Juli 1970 konnten wir auch unseren
ersten Krankenwagen, einen VW-Bus der Bevölkerung vorstellen.
Im Lauf der Zeit wurden uns die Räumlichkeiten, bedingt durch Mitglieder-
zuwachs zu klein, und auch die Feuerwehr benötigte dringend die von uns
genutzten Räume und die Garagenbox.
Und so waren wir wieder auf der Suche nach geeigneten
Räumlichkeiten.
Glücklicherweise wurde in der Schillerschule eine Lehrerwohnung frei, die dann mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden um-und ausgebaut wurde. Auch die linke Garagenbox, welche
bis zum Neubau des Feuerwehrhauses durch die FFW benutzt wurde, sowie ein Lagerraum
im hinteren Teil wurde uns überlassen.
Parallel dazu wurde an der Auffahrt zum Schulhof eine Garage für unseren San-Unimog gebaut, und die Garagen und Kellerräume im Schulgebäude an der Weberstraße
für unsere Zwecke in Eigenleistung renoviert.

Am 29. Juni 1986 konnte dann unser neues Rot-Kreuz-Heim eingeweiht werden,
in dem wir uns bis heute sehr wohl fühlen.